Durch Kenwood zum Thermomix – in südlichen Ländern auch Bimby genannt – was mir irgendwie besser gefällt, so dass ich ihn auch so nennen werde.

Eigentlich bin ich ja bereits bestens ausgestattet mit einem Arsenal von Küchenmaschinen – von der Kenwood Cooking Chef über Handmixer, meinen heissgeliebten Bamix, Smoothiemaker bis hin zur kompressorgekühlten Eismaschine.

Doch sind wir dann, vor gut einem Jahr, erstmals dem Bimby begegnet.

Vielleicht erinnert ihr euch, es gab Mal eine Zeit vor Corona, als man ohne Einschränkungen, Rücksichtnahme und Masken, einander begegnen, einladen oder besuchen konnte. Und so sind wir damals der Einladung von Freunden gefolgt, bei der auch eine Präsentation des Bimby stattfinden sollte. Doch diese hat uns ganz und gar nicht vom Hocker gehauen, denn die Repräsentantin zeigte weder Begeisterung für ihr Produkt, noch war sie fähig, die Anwesenden vom Produkt zu überzeugen, geschweige denn, diese zu begeistern.

Obwohl wir uns mit unseren Freunden nach der Vorführung noch weiter über den Bimby ausgetauscht haben, sie über ihre langjährigen Erfahrungen damit berichteten, und wir auch erfahren haben, dass professionelle Köche – gar auch Sterneköche – dieses Gerät täglich für spezifische Aufgaben einsetzen (wie z.B. Saucen, Suppen, Dips, etc.), kam uns danach nie in den Sinn, uns mit der Anschaffung dieses Küchengeräts zu befassen, da uns unsere Kenwood Cooking Chef weiterhin gute Dienste leistete.

Kenwood Cooking Chef visa Thermomix

Erst ein Newsletter von Kenwood über die neue Generation der Cooking Chef mit der Anbindung ans Internet hat den Stein ins Rollen gebracht und meinen Mann dazu bewogen, sich intensiver damit zu befassen.

Dabei war es angebracht, nicht nur die neue Kenwood Cooking Chef mit unserer bisherigen zu vergleichen, sondern auch den Bimby in den Vergleich mit einzubeziehen.

Und da wir wegen Corona in unserer Bewegungsfreiheit ja sowieso eingeschränkt waren, hatten wir Zeit und Musse, uns eingehend damit zu befassen und das Dafür und Dagegen intensiv abzuwägen.

Daraus resultierte schlussendlich die Erkenntnis, dass der Wechsel von der bisherigen Kenwood Cooking Chef auf das neue Modell mir keine grossen Vorteile bringen würde, hingegen der Bimby mir durchaus eine zusätzliche Hilfe und Unterstützung in der Küche sein könnte –  insbesondere, da das Kochen nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört. Auch hätte ich damit mehr Zeit, meine Kreativität im Nähatelier zu entfalten, der Fotografie zu frönen, den Garten zu geniessen und zu pflegen.

Also haben wir Nägel mit Köpfen gemacht! 

Somit durfte das Wunderding bei uns einziehen!  Nach wenigen Tagen traf er dann auch bei uns ein, und eine äusserst kompetente, versierte Repräsentantin kam zu uns, um das Gerät auszupacken, zu installieren, in Betrieb zu nehmen, und dann, in einer dreistündigen Einführung, uns näher zu bringen.

Mit ihrer freundlichen und offenen Art, mit ihrer Überzeugung und mit Herzblut konnte sie uns vom ersten Moment an vollkommen in ihren Bann ziehen, uns den Bimby näher bringen, den Umgang damit und einige Insidertricks vermitteln, und grosse Vorfreude auf die künftigen Einsätze auslösen. Man konnte spüren, sie hat den Bimby nicht vorgeführt, sie lebt ihn!

Was mir am Bimby besonders gefällt sind seine kompakte Bauweise und die paar zugehörigen Zubehörteile, die wenig Platz beanspruchen. Seine einfache Bedienung mit tausenden von gespeicherten Rezepten im Hintergrund, die einen durch den Kochprozess führen und die Maschine einstellen. Und die einfache Reinigung, da das Gerät leicht abzuwischen ist, der Mixtopf mit wenigen Handgriffen zerlegt werden kann, und alle Zubehörteile in der Spülmaschine verschwinden können.

Einfach genial…..

Schon während der Einführung spürte ich Freude in mir aufsteigen, die sich nun mit dem täglichen Einsatz des Bimbys zur totalen Begeisterung gewandelt hat! Dazu tragen sicherlich auch die Vielzahl an hinterlegten, köstlichen und durchdachten Rezepte bei, wobei das Stöbern in der sehr umfangreichen Rezeptbibliothek mich auch zu neuen kulinarischen Ideen führt. Er ermöglicht auch die Herstellung von Basisprodukten wie z.B. Puderzucker, Gemüsepaste, Frischkäse etc.

Ich möchte den Bimby nicht mehr missen, denn mit ihm geht mir das Kochen leichter von der Hand, und meine Küche ist viel aufgeräumter, da jeweils nur wenige Teile gereinigt werden müssen.

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Je nach Lust und Laune, und entsprechend dem Wetter, kann ich frei wählen, wo ich meine Nähmaschine kreativ einsetze.

Sei es in meinem Atelier,

auf den Nähmöbeln von RMF,

oder am Tisch der Pergola …

… mit Sicht auf den Pool

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Herr meiner Gedanken werden. Es hat sich in letzter Zeit vieles getan. Es ist mir einiges klar geworden, obwohl ich auch immer wieder Rückschläge hinnehmen musste. Manchmal muss man über den Schatten springen um die Komfortzone zu verlassen. Damit sich Neues auftut mit einer nie dagewesenen Leichtigkeit und Zuversicht.

Ich hab mir zum Ziel gesetzt, mich auf dasjenige Vorhaben zu konzentrieren, welches ich aus der Fülle meiner Ideen ausgewählt habe, und mich nicht mehr durch Nebenschauplätze ablenken zu lassen. Das Abschweifen und die Aufschieberitis möglichst abzuschaffen. Stets meinem Fokus im Blickfeld zu haben. Die Messlatte etwas höher halten, dabei aber in meiner Kraft und Vertrauen zu bleiben.

Im Weiteren bin ich daran, meine Glaubenssätze zu erkennen, zu überprüfen und zu widerlegen, sowie umzuschreiben.

Ein Hemmschuh ist mein innerer Kritiker – manchmal lass ich das Kopf Kino immer noch zu, nun ja, in abnehmender Tendenz.

Momentan fühl ich mich sauwohl und geniesse das was noch kommen mag!!!

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Meine Eltern haben mir vieles vorgelebt, beigebracht und erklärt. Insbesondere Anstand und Respekt anderen Menschen und der Natur gegenüber. Im Speziellen habe ich aber auch noch in guter Erinnerung, dass mir mein Vater die Liebe zu den Büchern vermittelt hat. Hingegen konnten sie mir nicht aufzeigen, wie man gut älter wird.

Gerade deshalb bin ich gefordert, mich meinem Älterwerden zu stellen, um herauszufinden, wie ich es angehen möchte. Durch diverse Lebenssituationen, die ich bewältigen musste, konnte ich an Stärke gewinnen. Keine Vorbilder und Vorgaben vor Augen zu haben kann auch von Vorteile sein. So ist man gedanklich nicht in ein Korsett gezwungen, sondern frei in der Gestaltung seines Lebenswegs.

Wo stehe ich und wo möchte ich hin? Das sind die Fragen…….

Altern bedeutet nichts anderes als Wachsen bis zum endgültigen Abschied. Nutzen wir die Chance, ohne uns selbst im Wege zu stehen. Altwerden wollen wir alle, aber nicht alt sein.

Immer wichtiger wird die Beziehung zu uns selbst in Bezug auf das Erkennen unserer Bedürfnisse, unserer Gefühle, auch unserer Schattenseiten. Verstehen wer wir sind und was wir brauchen. Dies befähigt uns, auch die Eigenart anderer Menschen zu verstehen. Während den letzten Jahren konnte ich feststellen, dass ich andere Menschen anziehe und sich daraus ein intensiver, interessanter und heiterer Kontakt entwickeln kann.

Innige Beziehungen, welche sich über Jahre oder Jahrzehnten entwickeln, sind etwas vom Kostbarsten. Dazu gehören gemeinsame Erlebnisse, aber auch unterschiedliche Meinungen oder gar das Austragen von Differenzen, und der Austausch über unsere wirklichen Befindlichkeiten. Daraus entsteht eine tragfähige Basis für tiefgründige Freundschaften, in denen man sich aufeinander verlassen kann.

Bei Bekanntschaften und Kontakten überlege ich mir ab und zu auch, ob ich diese weiter pflegen, einschlafen lassen oder abbrechen soll. Dies dann, wenn ich feststelle, dass ein Kontakt eher zur Belastung wird, es mit der Zeit vermehrt zu Disharmonien gekommen ist, weil er einseitig und ich die Erwartungshaltung der anderen Person nicht mehr erfüllen will oder kann. Heute bin ich dazu bereit – im Sinne einer emotionalen Entrümpelung.

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Hier können wir unsere Seele baumeln lassen.

Eine Abkühlung im Pool geniessen.

Uns an unseren blühenden Sträucher, Kakteen und Blumen in unserem Garten erfreuen.

Zwischendurch vom Erdbeeren- oder Tomatenstrauch eine Frucht pflücken und kosten.

Auf unseren bequemen Liegestühlen etwas Sonne tanken und dem Zwitschern der Vögel zuhören oder am Schatten mit einem spannenden Buch relaxen.

Uns auf unserer gemütlichen Lounge mit lieben Freunden austauschen, zusammen einen Kaffee oder einen Aperol Spritz geniessen, uns ausruhen beim Plätschern des Swimmingpools und des Zierbrunnens im Hintergrund.

So ein richtiges Dolce far niente!!!

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Meinen verschiedenen Interessegebieten widme ich mich jeweils nach Lust und Laune.

So zum Beispiel ist das Thema Nadel und Faden gerade aktuell, das heisst, momentan steht mehr das Nähen im Vordergrund, und weniger meine anderen Leidenschaften – ausser natürlich die Fotografie.

Wenn ich mich mit Nadel und Faden beschäftige, dann erfreue ich mich jeweils selber am Entstandenen, aber auch an den Wertschätzungen und Komplimenten, die ich dann erhalte.

Damit bei mir Freude aufkommt verwende ich ausschliesslich qualitativ hochwertige und möglichst schadstofffreie Materialien.

Im Gegensatz dazu stehen die fertigen Produkte aus den Läden, wo uns meistens die Informationen über den Herstellungsprozess fehlen. Wir haben es selber in unseren Händen, beim Einkauf auf Gesundheit, Reinheit und Nachhaltigkeit zu achten, indem wir nachfragen.

Momentan bin ich hell begeistert vom Material Kork. Dieses wird nicht nur für Zapfen von Weinflaschen oder als Dämmmaterial verwendet, sondern auch als dünne Schicht auf ein textiles Gewebe aufgebracht, und kann dann, wie normaler Stoff, verarbeitet werden.

Das Ursprungsland ist hauptsächlich Portugal, wo die Korkeiche eine wichtige Rolle spielt, nachhaltig angebaut und grössten Teils manuell verarbeitet wird. Für dieses Material werden 2 Begriffe verwendet, die weniger von der Herstellung her kommen, sondern von der Verwendung – Korkstoff und Korkleder.

Kork lässt sich ganz einfach zu Allem verarbeiten, franst nicht aus und verzieht sich nicht und fühlt sich beim Anfassen warm, weich und samtig an, beinahe wie feinstes Leder. Ebenfalls ein Plus für mich ist, dass der Korkstoff, den ich verwende, natürlich eingefärbt wird.

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Die Korkernte: eine Kunst für sich!

Die erste Schälung der ca. 4 cm starken Rinde erfolgt, wenn der Baum ausgewachsen ist. Ganz vorsichtig schneiden Arbeiter Kerben in die Rinde und lösen sie in größtmöglichen Stücken vom Stamm.

Eine Prozedur, die dem Baum nicht schadet. Im Gegenteil, denn dadurch wächst der Baum erst weiter. Nur verletzten darf man den Stamm dabei nicht, damit die Versorgung der Rinde nicht gefährdet wird. Wie bei uns, würde nämlich auch beim Baum eine Narbe zurückbleiben, wo dann Rinde mehr wachsen. Deshalb sind nur erfahrene Arbeiter am Werk, die genau wissen, was sie tun.

Korkeiche – Quercus suber

Erntezeit der Korkeiche ist von Ende Mai bis August. Sie wird von Hand geschält. Teams, bestehend aus zwei Personen, suchen sich einen erntereifen Baum aus und machen sich an die Arbeit. Zur Korkernte können keine Maschine verwendet werden – es geht nur in Handarbeit.

Die Korkeiche, Quercus suber, ist unverwüstlich, und stellt geringe Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit. Sie erträgt Kälte, Dürre und Hitzetemperaturen bis 40 Grad ohne Schaden.  Die dicke Borke schützt die Korkeiche. Sie erholt sich nach Buschbränden und treibt aufs Neue aus.

Im Normalfall erholt sich der Baum nach der Ernte gut, so dass innert neun bis zehn Jahren wieder neu geerntet werden kann. Ein Baum liefert ca. 100 bis 200 Kilogramm Kork.

Ibierischer Luchs

Korkeichenwälder sind nicht nur wichtige Nutzwälder, sie dienen auch dem Klimaschutz und sind komplexe Ökosysteme. Viele Tier- und Pflanzenarten profitieren davon. Unter anderem der iberische Luchs, auch Pardelluchs genannt, hat hier seinen Lebensraum, und streift wieder durch die Korkeichenwälder. Von dieser Art gibt es weltweit nur noch 150 Exemplare.

Korkstoff

Der Korkstoff ist diese besagte hauchdünne Korkplatte, die etwa aus der Mitte der Rinde gewonnen und mit Hilfe eines wasserbasierten Klebers auf ein Trägermaterial aufgebracht wird. Diese Kombination verleiht dem Ganzen Stabilität und die Möglichkeit zur Weiterverarbeitung, ohne dass der Kork bricht.  Bevor das feine Stoffmaterial auf unserem Zuschneidetisch und unter der Nähmaschine landet, sind eine Menge Menschen (und Bäume) am Prozess der Korkgewinnung beteiligt.

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Ich lese schon seit klein auf und die Leidenschaft habe ich von meinem Vater mitbekommen. Früher hab ich Alles gelesen, jetzt wähle ich das Thema entsprechend meiner Gemütsverfassung. Die Stunden, die ich in meinem Leben mit dem Lesen von Büchern zugebracht habe – bequem in meinem Sessel oder Bäuchlings auf dem Fussboden liegend – kann ich nicht mehr beziffern. Sehr, sehr viele auf jeden Fall.

Was zeichnet ein gutes Buch aus? Es sollte nicht zu linear sein und auch einige Wendepunkte aufweisen, die nicht alles voraussehbar machen. Schlussendlich ist es aber das Gesamtpacket und die Stimmigkeit, die ein gutes Buch ausmacht. Natürlich muss der Inhalt stimmen, spannend und je nach dem emotionsbeladen sein. Der Leser sollte es nicht aus der Hand legen wollen.

Emotionsbeladene Liebesromane, spannende Krimis, schaurige Sagen, anregende Erlebnisberichte oder interessante und inspirierende Sachbücher, sind in meiner Bücherbibliothek anzutreffen.  Unsere Besucher sind über diese Diversität der Bücher sehr erfreut und finden immer das Passende um sich im Liegestuhl zu Gemüte zu führen.

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Alter ist total relativ – und das bedeutet, dass jeder selbst darüber bestimmen kann, wie alt oder jung er sich fühlt.

Alter ist Ansichtssache! Es liegt rein an uns, ob wir die Türe für die Lebensfreude öffnen.

Glücklichsein ist die Entscheidung, mit allen Sinnen die Schönheit des Leben geniessen zu wollen.

Schert sich das Leben um deine Ängste? Nein! Es geht einfach weiter.

Also keine Angst vor dem Älterwerden haben. Weisheiten, die man sich mit jedem Lebensjahr erworben hat, wiegen Schmerzen, die sich altersbedingt einstellen können, bei weitem auf.

Im Prozess des Älterwerdens lassen wir mehr und mehr Unwesentliches los.

Unsere Sicht auf die Dinge verändert sich, und wir haben auch eher mal den Mut, deutlich NEIN zu sagen.

Das Glück ist keine Frage des Alters, das sollten wir nie vergessen.

Und im Alter sind nicht unsere Kinder für unser Glück zuständig, sondern nur wir selber.

Behalten wir unser Glück in der Hand. Und es ist noch so Vieles möglich, wenn man seine Stärken im Innern sucht.

Wir waren nie so frei wie JETZT!!!

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Dieses Buch gehört in jede Näh-Bibliothek!

Es ist in einem gut verständlichen Plauderton geschrieben und liest sich nicht nur leicht, sondern auch unterhaltsam.

Die Autorin erklärt perfekt, wie ein Schnittmuster auf die eigenen Körperproportionen angepasst werden kann, – egal ob an einer Stelle mehr Weite, als auch mehr Länge benötigt wird und eingearbeitet werden muss.

Ein klares Muss für jeden der individuelle Bekleidung nähen möchte!

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