Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Zitronensirup daraus

Hier auf Zypern haben wir Zitronen zur Genüge. Und unsere Eigenen zu haben macht uns natürlich mächtig stolz, obwohl man hier kaum an einem Haus vorbei gehen kann, wo kein Zitronenbaum steht.
An unserem Baum reifen die Zitronen zu verschiedenen Zeiten, sodass wir sie über eine sehr lange Zeit des Jahres pflücken können.
Eine grössere Menge an Zitronen könnte nicht schneller und besser verwertet werden, als daraus einen feinen Zitronensirup herzustellen.

 

Im Sommer ist es bei uns ziemlich heiss und feucht.
Und so macht Sinn, an diesen Tagen ein so erfrischendes Getränk zu geniessen.
Übrigens, dieser Zitronensirup kann auch heiss getrunken werden, und unterstützt so das Immunsystem und bekämpft Erkältungen, da er mit Ingwer und Thymian versetzt ist.
Wie man sieht ist der selbstgemachte Zitronensirup zu jeder Jahreszeit ein Hit.

Während diesem speziellen Jahr, welches wir auf Zypern verbringen, habe ich mich mit Vielem auseinandergesetzt.
Sonnenblumen und verschiedenes Gemüse selbst gezogen, und  ein diversity Blumenbeet angelegt.
Man bekommt einen ganz anderen Bezug und das Herz hüpft jedes Mal, wenn man so hautnah dem Wachsen der Pflanzen zuzuschauen kann.
Es tut der Seele und dem Geist gut wenn man sieht, aus welch scheinbar ausweglosen Situationen sich Pflanzen befreien, doch wachsen und Früchte tragen.
Gibt das nicht Hoffnung auf bessere Zeiten?

Aber nun zu meinem Rezept:

ZUTATEN

    • 700 ml Zitronensaft (ca. 12 Zitronen)
    • 15 g Ingwer (frisch)
    • 1 Tropfen Thymian – ätherisches Öl,
      oder frischer Thymian nach Gutdünken
    • Zesten von 4 Zitronen
    • 500 ml Wasser
    • 250 gr. Zucker

ANLEITUNG

  1.  Zitronen auspressen und den Saft zusammen mit dem Wasser sowie dem Zucker und den Zesten in einen Topf geben.
  2. Den Ingwer schälen, in feine Scheiben schneiden und, zusammen mit dem ätherische Thymian Öl, ebenfalls in den Topf geben.
  3. Die Flüssigkeit unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten gerade unter dem Kochpunkt ziehen lassen.
  4. Den Sirup durch ein Sieb giessen und anschliessend den gesiebten Sirup nochmals ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Nun heisst es den Sirup in sterile Flaschen abfüllen, den Deckel schliessen und den Sirup vollständig abkühlen lassen.

Dieser selbstgemachte Zitronensirup ist im Nu gezaubert
und bringt eine zitronig-süsse Abwechslung ins Wasserglas.

Prost!!!

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ist – neben dem Feigenbaum und dem Weinstock – eine der ältesten Kulturpflanzen, und gilt als Symbol für Frieden und Wohlstand.

Kennt ihr das Gefühl, wenn im Sommerurlaub am Mittelmeer, Olivenöl und frisches Weissbrot auf dem Tisch steht, um entweder das Öl auf das Brot zu träufeln, oder das Brot ins frische Öl zu tunken, und ihr euch dabei denkt, wie wenig es zum glücklich sein braucht?
Da kommen bei mir Kindheitserinnerungen auf.

Olivenbäume (Olea europaea) stehen für Weisheit, Gelassenheit und Frieden und bringen mediterranen Flair.

Im antiken Griechenland galt der Ölbaum als heiliger Baum.

Einer griechischen Sage entsprechend, sollten die Gottheiten Athene und Poseidon den Wettstreit austragen, wer den Einwohnern das bessere und nützlichere Geschenk beschere. Der Sieger sollte auch der Namensgeber für die Stadt sein. Poseidon, der Gott des Meeres, schenkte der trockenen Region einen Brunnen, aus dem aber nur Salzwasser floss. Athene hingegen, die Göttin der Weisheit, stiess ihre Lanze in den Boden, und es wuchs dort ein Olivenbaum. Dieser spendete Nahrung, Öl, Schatten und Holz. Damit gewann sie das Duell, und die Stadt Athen wurde nach ihr benannt. Jener Baum, so der Glaube, war der allererste Olivenbaum der Welt, von dem aus sich dann alle weiteren Olivenbäume vermehrt haben. Und am Ort, an dem sich diese Legende ereignet haben soll, steht auch heute noch ein Olivenbaum.

Weitere geschichtliche Zeugnisse erwähnen den Olivenbaum, allen voran Homers berühmte Schriften. Der griechische Dichter berichtete, dass, bei den von Herakles begründeten Olympischen Spielen, den Siegern ein Kranz aus Olivenzweigen aufgesetzt wurde, als Zeichen ihres Triumphes, und von einer besonderen Olivenöl-Diät zur Vorbereitung auf diese Wettkämpfe.
Kräuteröle wurden zu Homers Zeiten auch zur Köperpflege und zur rituellen Reinwaschung der Toten benutzt.
Die Ilias erzählt, dass Aphrodite, die Liebesgöttin, den toten Hektor (einen der Protagonisten des Trojanischen Krieges) mit Olivenöl einrieb, das mit Rosenblättern aromatisiert war.
Im alten Rom verwendeten die Frauen Olivenöl nicht nur zur allmorgendlichen Haarpflege, sondern kannten auch seinen kulinarischen Wert.

Weil Olivenbäume langsam wachsen, langlebig und genügsam sind, stehen sie auch für Beständigkeit und die Gabe, Dinge gelassen zu nehmen, und gelten des weiteren als Symbol für eine ausgeglichene, mit den Jahren immer stärker werdende Partnerschaft. Deshalb wird er auch gerne zur Hochzeit dem vermählten Paar als Geschenk überreicht.

Der Olivenbaum ist eine der bedeutendsten und symbolträchtigen Pflanzen der Bibel. Vor allem Symbol für den Frieden – wie in der Geschichte der Arche Noah, als die Taube mit einem Ölzweig im Schnabel zurückkehrte und die Erde wieder grünte, was auch neues Leben und Hoffnung verhiess. Eine Darstellung, die heute noch verwendet wird.

Er ist eng mit dem Mittelmeer und seiner Kultur verbunden. Wobei die Öle der verschiedenen Länder ihre eigenen Aromen haben. Dabei ist ausschlaggebend, wie die Bäume kultiviert und wie die Oliven gepresst werden.

Oliven sind auch wichtig für Zypern. Hier stehen ungefähr 2,5 Millionen produktive Bäume auf einer Fläche von ungefähr 8’000 Hektar.

Seit der Antike werden auf Zypern verschiedene Olivenprodukte hergestellt. Neben dem Öl auch schmackhafte Konserven, Patés, Marmeladen etc., und Kosmetika darf natürlich auch nicht fehlen. Von der mediterranen Ernährung ist das feine Olivenöl gar nicht wegzudenken. Im Übrigen spielt auch in unseren Breitengraden dieses Öl eine immer wichtigere Rolle in der täglichen Ernährung.

Es bereitet mir jeweils grosse Freude, miterleben zu können, wie sich unsere beiden Olivenbäume während des Jahres vom Wachsen der Blätter bis zur Reife der Oliven entwickeln, und ich sie dann Mitte November ernten kann.

Den Reifezustand erkennt man an der Farbe der Schale, und man muss den richtigen Zeitpunkt erwischen, um ein ausgewogenes und lange haltbares Erzeugnis mit einem duftenden Aroma zu erhalten.

Durch aufmerksames Beobachten und meine bereits zehnjährige Erfahrung mit dem eigenen Olivenöl dürfen wir immer wieder feinstes, eigenes Öl geniessen.

Dies ist die Ernte eines Jahres, die darauf wartet, zur Pressung in die Mühle gebracht zu werden.

Im Übrigen: sehr empfehlenswert ist ein Ausflug in den 2003 gegründeten Oleatro Olivenpark mit seinem Museum in Anogyra/Limassol.

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Wir können wichtige Dinge von den Sonnenblumen lernen und versuchen, ihren Instinkt nachzuahmen, der sie immer das Sonnenlicht suchen lässt, um Nährstoffe aufzubauen um dadurch an Schönheit und Stärke zu gewinnen.

Wir sind den Sonnenblumen ähnlich. Wir erleben graue Tage, an denen wir unsere Köpfe hängen lassen, und heitere Tage voller Glück, an denen wir uns den Sonnenstrahlen zuwenden.

Sonnenblumen haben seit eh und je eine Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Und weil wir, Corona bedingt, nach mehreren Jahren auf Zypern, wieder Mal den Sommer in der Schweiz verbringen mussten, sind mir die vielen Sonnenblumenfelder besonders aufgefallen.

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass mich auch das prächtige Sonnenblumenfeld im Garten meines Lieblingsstoffladens, dem Böppli Nähcenter in Rüti, angelacht hat, als ich dort – kurz vor unserer Abreise nach Zypern – noch die letzten Nähutensilien besorgen musste.

Und so hat meine Geschichte im September 2020 angefangen, denn ich musste unverzüglich einige Fotos von dieser Blumenpracht schiessen und meine Begeisterung umgehend Christoph Grossenbacher, dem Inhaber des Ladens, mitteilen.

Als wir uns dann entschieden haben, den Winter 2020/21 auf Zypern zu verbringen, flatterte uns im Dezember 2020 plötzlich ein Weihnachtskärtchen von Christoph Grossenbacher ins Haus, mit einem Säckchen Sonnenblumensamen.

Da war für mich klar, dieses Jahr probiere ich, hier auf Zypern Sonnenblumen zu ziehen.

Während dem Lockdown hatte ich ja genügend Zeit und Musse, diese zu hegen und zu pflegen.

Es ist ein Erlebnis, zuschauen und miterleben zu können, wie aus so winzigen Samen zuerst kleine Sprösslinge werden, die sich schlussendlich zu über 2 Meter hohen Pflanzen entwickeln. Dies sind die Wunder der Natur, über die wir immer wieder staunen können.

Nun machen einige der Sonnenblumen ihrem Namen alle Ehre und strahlen mit der Sonne um die Wette.

Doch sie brauchen weiterhin meine Aufmerksamkeit, denn wegen dem oft starken Wind muss ich sie mittels zusätzlichen Stecken stützen.

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Am 12. eines jeden Monats werden 12 Bilder nur von diesem Tag gepostet, mit wenig Fokussierung auf den Text, nach einer alten Bloggertradition.

 

Das erste was ich Morgens im Garten zu Gesicht bekomme sind natürlich die Sonnenblumen. Diese hat es mir besonders angetan, das sie in die Krone des Orangenbaumes gewachsen ist. So ist sie auch vom Wind geschützt.

 

Samstags heisst es für mich jeweils zeitig aus den Federn. Da ich aber sowieso Frühaufsteherin bin, passt das schon.  Bauernmarkt in Deryneia  morgens um 7 Uhr.

 

Wassermelonen soweit das Auge reicht. Die können nicht genug gross sein für die Zyprioten.

 

Die Erdbeerzeit ist vorbei, und nun kommen die Kirschen. Auf diesem Markt wird ausschliesslich saisonal verkauft.

 

Mein Lieblingsbauer darf natürlich auf meinen Bildern auch nicht fehlen. Er hat wenige aber ausschliesslich selbst produzierte Produkte. Heute konnte ich auch noch 3 Auberginen Setzlinge ergattern.

 

Dieser Bio Eier Produzent bewirtschaftet mit seiner Familie eine kleine Farm.

 

Nach meiner Rückkehr vom Markt war Gartenarbeit angesagt, denn die gekauften Auberginen Setzlinge mussten eingepflanzt werden.

 

Danach stand weitere Gartenarbeit an – ein weiterer Kaktus hielt in unserem Garten Einzug.

 

Dies war eine etwas stachelige Angelegenheit. Sicher wird er sich wohlfühlen unter seinen Artgenossen.

 

Am Nachmittag war wieder mal Nähen angesagt. Langsam nimmt meine Korktasche mit Innentasche Gestalt an.

 

Danach hab ich einfach den Moment genossen in unserer Oase.

 

So ist mein Abend ausgeklungen – mit einem spannenden Buch von Milena Moser.

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Heute wollte ich mich Mal wieder kreativ betätigen und begab mich in mein Atelier an eine der Nähmaschinen, als ich plötzlich bemerkte, dass ich beobachtet werde.

Der Interessierte hat mir dabei nicht über die Schulter auf die Finger geschaut, sondern von aussen durchs Fenster ins Gesicht, und sich zudem wohlig auf der Fensterbank geräkelt.

Aber wenigstens hat er mir nicht dreingeredet, sondern nur aufmerksam verfolgt, was ich da so mache, ohne sich aus der Ruhe bringen lassen.

Ein Katzenleben kann doch auch so schön sein!!!

 

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Bis vor kurzem war unser Haus von einem Ziergarten umgeben, der grösstenteils aus Zierpflanzen, einigen Kräutern, Palmen, Oliven- und Obstbäumen bestand.

Durch die verschiedenen Lockdowns war ich in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Dadurch streifte ich vermehrt durch unseren Garten und kam so richtig auf den Geschmack des Gärtnerns.

Ich habe dann angefangen, Kräuter und Gemüse aus Samen selbst aufzuziehen – teilweise mit sehr mässigem Erfolg.

Und weil ich mit Geduld auch nicht gerade grosszügig gesegnet bin, hatte ich meine liebe Mühe – speziell auch mit den Tomaten. Und da diese keine Anstalten machten zu spriessen, habe ich sie aus Enttäuschung, mitsamt mit der ganzen Komposterde,  im grossen Bogen über unsere Grundstücksmauer ins davor liegende Feld geschmissen.

Damit waren die Tomaten für mich vergessen!

Aber weit gefehlt! Als ich einige Wochen später von der Gartenmauer aus den Sonnenuntergang betrachten wollte, fiel mein Blick ungewollt auf der anderen Mauerseite auf eine spriessende Pflanze, die sich, beim näheren Betrachten, als Tomatenpflanze mit grossen grünen Tomaten entpuppte.

Ich traute meinen Augen nicht – da hat sich aus meinem achtlos weggeworfenen Aufzuchtversuche plötzlich ein schöner Tomatenstrauch entwickelt.

Dies zeigt, dass die Natur, ohne unser Zutun, ihre eigenen Wege geht!

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Es gab Zeiten, da habe ich nicht genug vom Unterwegssein gekriegt. Leider wurde ich in den letzten Monaten etwas sehr ausgebremst – aus allseits bekannten Gründen.

Langsam kommt meine Energie und Leichtigkeit erneut zurück, sodass wieder viele neue Abenteuer möglich sind.

Das Beobachten der Sonne beim Aufgehen fasziniert mich immer wieder aufs Neue, so dass ich es liebe, den frühen Morgen am Strand oder auf einer Felsklippe zu verbringen, um sie dann aus dem Meer auftauchen zu sehen.

Mit der Sonne erwacht die Insel zum Leben. Die einen Fischer fahren mit ihren Booten raus, um die Netze einzuholen, die anderen kommen bereits davon zurück, weitere sitzen mit ihren Ruten am Ufer und werfen die Köder aus, in der Hoffnung, dass bald ein Fisch an der Angel zappelt. Dies halte ich dann mit meiner Kamera fest, welche auf meinen Exkursionen nie fehlen darf.

Dies ist auch die Zeit, wo ich Energie für den ganzen Tag tanken, und Eins sein kann mit dem Universum.

Ich liebe es, dass hier auf Zypern auch in der Hochsaison die meisten Leute zu diesen frühen Morgenstunden noch schlafen, und deshalb Ruhe herrscht, so dass ich auf meinem morgendlichen Spaziergang so ganz eins mit der Natur sein kann, und das Gezwitscher der Vögel wie Musik in meinen Ohren klingt.

Die Besuche beim Skulpturen- und dem Kaktuspark bringen mir jeweils meine innere Ruhe und Gelassenheit.

Den CYHerbia Park besuche ich seit 2012 regelmäßig, und nahm schon teil an eindrücklichen Meditations-, Yoga- und Kräuterworkshops, um nur einige zu nennen.  Hier kann ich, inmitten von blühendem Lavendel, einen leckeren Lavendeltee geniessen und eine ganz spezielle Energie aufsaugen.

Dies sind nur einige Orte, die diese energiebeladene Insel zu bieten hat.

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