Eine wunderliche Garten-geschichte

Bis vor kurzem war unser Haus von einem Ziergarten umgeben, der grösstenteils aus Zierpflanzen, einigen Kräutern, Palmen, Oliven- und Obstbäumen bestand.

Durch die verschiedenen Lockdowns war ich in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Dadurch streifte ich vermehrt durch unseren Garten und kam so richtig auf den Geschmack des Gärtnerns.

Ich habe dann angefangen, Kräuter und Gemüse aus Samen selbst aufzuziehen – teilweise mit sehr mässigem Erfolg.

Und weil ich mit Geduld auch nicht gerade grosszügig gesegnet bin, hatte ich meine liebe Mühe – speziell auch mit den Tomaten. Und da diese keine Anstalten machten zu spriessen, habe ich sie aus Enttäuschung, mitsamt mit der ganzen Komposterde,  im grossen Bogen über unsere Grundstücksmauer ins davor liegende Feld geschmissen.

Damit waren die Tomaten für mich vergessen!

Aber weit gefehlt! Als ich einige Wochen später von der Gartenmauer aus den Sonnenuntergang betrachten wollte, fiel mein Blick ungewollt auf der anderen Mauerseite auf eine spriessende Pflanze, die sich, beim näheren Betrachten, als Tomatenpflanze mit grossen grünen Tomaten entpuppte.

Ich traute meinen Augen nicht – da hat sich aus meinem achtlos weggeworfenen Aufzuchtversuche plötzlich ein schöner Tomatenstrauch entwickelt.

Dies zeigt, dass die Natur, ohne unser Zutun, ihre eigenen Wege geht!

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